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Am Rande des Möglichen: Mit Team Rot auf Glasfasermission in den USA

Am Rande des Möglichen: Mit Team Rot auf Glasfasermission in den USA

Lassen Sie uns ehr­lich sein: Die meiste Zeit ist das Leben ziem­lich vor­her­seh­bar. Wir wachen auf, trin­ken Kaffee, gehen zur Arbeit. Aber manch­mal pas­siert etwas, das alle Erwar­tun­gen sprengt und einen daran erin­nert, dass das Leben alles andere als lang­wei­lig ist.

13. Februar 2024

Genau das erlebte Daniel Todo­ro­vic, LWL-Tech­ni­ker im Team Rot – ein Aben­teuer, das wie ein Script für einen Block­bus­ter klingt, aber in Wahr­heit die Rea­li­tät in der Welt der Seil­bahn­tech­nik ist.

Stel­len Sie sich vor: Ein LWL-Fach­mit­ar­bei­ter, fliegt für unse­ren Kunden Fatzer AG, die unter ande­rem Trans­port­seile für Seil­bah­nen her­stellt, über den gros­sen Teich. Klingt nach Rou­tine, oder? Falsch gedacht. Denn Dani­els Mis­sion war alles andere als gewöhn­lich: Er sollte eine Glas­fa­ser­lei­tung in einem Trans­port­seil instal­lie­ren. Nicht irgendwo, son­dern auf dem Lone Peak Moun­tain in Big Sky, Mon­tana. Und zwar unter Bedin­gun­gen, die eher an eine Expe­di­tion als an einen regu­lä­ren Arbeits­tag erinnern.

Vereiste Bergstation der Seilbahn auf den Lone Peak Mountain in Big Sky, USA

Es war kalt. So rich­tig kalt. Die Art von Kälte, die einen fragen lässt, warum man mor­gens über­haupt auf­ge­stan­den ist. Aber Daniel, ein echter Mac­Gy­ver, baute sich ein Schutz­zelt mit einer klei­nen Hei­zung. Warum? Weil man, nun mal, Gefühl in den Fin­gern braucht, um fili­grane Arbei­ten an Glas­fa­sern durch­zu­füh­ren. Stel­len Sie sich vor, Sie müss­ten win­zige Glas­fa­sern mit­hilfe eines Spleiss­ge­rä­tes ver­bin­den, wäh­rend Ihre Hände sich anfüh­len wie zwei Eis­blö­cke. Kein Spass.

Aber es wird noch besser. Ein Sturm zog auf, und Daniel konnte nicht zurück ins Hotel. Also, was macht ein echter Aben­teu­rer? Er schlägt sich durch. Zusam­men mit dem Team vor Ort machte er es sich in der Berg­sta­tion gemüt­lich – auf Matten, ver­pflegt mit Instant-Suppe.

Dieser Trip hatte alles: Aben­teuer, Impro­vi­sa­tion, und ein biss­chen Wahn­sinn. Aber es zeigt auch etwas Wich­ti­ges: Manch­mal muss man sich den Ele­men­ten stel­len, sich anpas­sen und impro­vi­sie­ren, um Gros­ses zu errei­chen. Daniel hat nicht nur ein tech­ni­sches Meis­ter­werk voll­bracht, er hat auch bewie­sen, dass man mit der rich­ti­gen Ein­stel­lung und einer Prise Ver­rückt­heit die Gren­zen des Mach­ba­ren ver­schie­ben kann.

Im Team Rot geht es genau darum: Wir bre­chen aus der Rou­tine aus, stel­len uns Her­aus­for­de­run­gen und nutzen unsere Krea­ti­vi­tät, um inno­va­tive Lösun­gen zu finden. Dani­els Geschichte ist ein per­fek­tes Bei­spiel dafür, wie wir bei EWS denken und han­deln. Und mal ehr­lich, ist das nicht der Stoff, aus dem die besten Geschich­ten gemacht sind?

Daniel Todorovic
Daniel Todo­ro­vic
Pro­jekt­lei­ter LWL