Die neue Axenstrasse ist ein bedeutendes Infrastrukturprojekt, das die bestehenden Verkehrsverbindungen in der Region verbessern wird. Ein zentrales Element dieses Projekts ist der Bau des Morschachertunnels. Wir sorgen für eine sichere und zuverlässige Stromversorgung während der Bauphase.
7. August 2024
Die Axenstrasse entlang des Vierwaldstättersees in Richtung Kanton Uri entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen und muss grundlegend erneuert werden. Der Bund hat deshalb das Projekt «Neue Axenstrasse A4» lanciert. Das Projekt wird die Verkehrssicherheit und ‑effizienz in der Region deutlich verbessern.
Strom für den Bau des Morschachertunnels
In der ersten Bauphase des Morschachertunnels wird ein Entwässerungsstollen in den Fels gebohrt. Beim Installationsplatz Ingenbohl hat EWS zwei provisorische Trafostationen mit einer Gesamtleistung von 2 Megawatt installiert. Damit ist eine stabile und sichere Stromversorgung während der gesamten Bauphase gewährleistet. Die EWS betreibt die Stromversorgung aus einem eigenen Schaltfeld in der Unterstation Ingenbohl und stellt einen 24/7‑Pikettdienst für die rasche Behebung von Störungen zur Verfügung.
Technische Details zur Stromversorgung
Die beiden Trafostationen auf dem Installationsplatz Ingenbohl sind robust gebaut, um den rauen Bedingungen einer Baustelle standzuhalten. Mit einer Leistung von 2 Megawatt können verschiedene Baumaschinen und Werkzeuge gleichzeitig betrieben werden. Eine regelmässige Wartung und Instandhaltung der Anlagen gewährleistet die Sicherheit und Effizienz der Stromversorgung.
Photovoltaik auf den Dächern des Containerdorfes
Eine Besonderheit des Installationsplatzes Ingenbohl ist die nachhaltige Energieversorgung durch Photovoltaikanlagen auf den Dächern des Containerdorfs. 344 Module à 420Wp mit total 144 kWp und 4 Wechselrichter à 30kW. Damit kann ein Teil des benötigten Stroms direkt vor Ort aus erneuerbaren Quellen gewonnen werden, was den CO₂-Ausstoss reduziert und aktiv zum Umweltschutz beiträgt.
Schnelle Glasfaserleitung mit ultraschnellem Internet
Um den Kommunikations- und Datenanforderungen des Bauprojekts gerecht zu werden, hat EWS eine schnelle Glasfaserleitung mit ultraschnellem Fiber-Internet installiert. Diese Hochgeschwindigkeits-Internetverbindung ermöglicht eine effiziente Koordination und Verwaltung des Bauprojekts, da sie eine reibungslose Übertragung grosser Datenmengen sicherstellt.
Elektroinstallationen der Verteileranlagen im Containerdorf
EWS hat die gesamte Elektroinstallation im Containerdorf durchgeführt. Dies umfasst die Verkabelung und den Anschluss der eigens produzierten Schaltanlagen und Systeme, die für den Betrieb des Containerdorfes notwendig sind. Dank sorgfältiger Planung und Ausführung funktionieren alle elektrischen Anlagen optimal und bieten den Bauarbeitern ein sicheres Arbeitsumfeld.
Ladestationen für Elektrofahrzeuge
Auch die Mitarbeitenden vom Bereich E‑Mobilität haben am Bauprovisorium mitgewirkt: Insgesamt acht Ladestationen für Elektrofahrzeuge hat das Team Rot am Installationsplatz Ingenbohl installiert. Diese Ladestationen ermöglichen es den Bauarbeitern und Projektmitarbeitern, ihre Elektrofahrzeuge bequem vor Ort aufzuladen. Die Ladestationen sind Teil des nachhaltigen Ansatzes des gesamten Projekts und tragen zur umweltfreundlichen Mobilität während der Bauphase bei.
Nachhaltigkeit und Zukunftsaussichten
Nachhaltigkeit ist ein zentraler Aspekt des Projekts. Die Baustromcontainer sind robust gebaut und können nach Abschluss der Bauarbeiten wiederverwendet werden. Kabel und Transformatoren werden demontiert und für andere Projekte wiederverwendet. Diese Massnahmen tragen zur Abfallvermeidung und Ressourcenschonung bei.
Langfristige Verantwortung und Instandhaltung
Die EWS ist während der gesamten Bauzeit von rund 10 Jahren für den Betrieb und die Wartung der Stromversorgung verantwortlich. Diese langfristige Verantwortung umfasst auch die Anpassung der Stromversorgung an die Bedürfnisse der Bauunternehmen, um den Projektfortschritt zu unterstützen.
Roman Iten, Leiter Gebäudetechnik, EWS AG
Die Vielseitigkeit von EWS zeigt sich am Projekt neue Axenstrasse