Neun technikbegeisterte Jugendliche stellen sich der Challenge mit selbstgebauten Maschinen Ordnung ins Farbenchaos zu bringen.
4. Oktober 2024
Anfang der Woche startete das Herbst tüftelCamp bei uns in die zweite Runde. In dieser Woche entwickelten die Jugendlichen ein System, das farbige Holzkugeln erkennt und nach Farben sortiert. In den ersten Tagen lernten die Teilnehmenden alle wichtigen Bausteine, um die Herausforderung zu meistern. Dazu gehörten der Umgang mit einem CAD-Programm, das Drucken mit einem 3D-Drucker und das Erstellen von Codes in einer Programmiersprache. Unterstützt wurden sie dabei von unseren Lernenden und Betreuern des tüftelParks Rigi.
Das Tüfteln kann beginnen
Nach den Einführungen begann der Ideenaustausch in den vier Gruppen. Die Tüftler diskutierten und kombinierten ihre Ideen, um die bestmögliche Lösung zu finden. Anschliessend testeten sie erste Prototypen aus Karton. «Wir haben mehrere Anläufe gebraucht, bis wir ein Grundgerüst mit den Verteilerkanälen für die Farben hatten, das stabil genug war um die weiteren Bauteile daran zu befestigen», erklärt Linus Grab, «schliesslich haben wir es geschafft.» freut er sich.
Abschluss Challenge
Zum Abschluss des tüftelCamps präsentierten die Teams am Freitag ihre Projekte vor den Eltern und geladenen Gästen. Bei der RGB-Sortier-Challenge traten die Produkte der vier Gruppen gegeneinander an. Es ging darum, welche Maschine das Farbenchaos am schnellsten und gleichzeitig am genauesten sortiert. Linus Grab und Henry Kunz heissen die Sieger der RGB-Challenge.
Nachwuchsförderung junger Talente
Neben dem Tüfteln an ihren RGB-Sortiermaschinen konnten die Teilnehmenden in dieser Woche verschiedene Berufe kennenlernen und in deren Arbeitsalltag eintauchen. «Wir wollen die nachwuchs Talente für die Welt der technischen Berufe begeistern. Das tüftelCamp bietet dafür die optimale Mischung aus Spass und spielerischem Lernen», sagt Roman Iten, Bereichsleiter Gebäudetechnik bei EWS. Mit dem tüftelCamp versuchen der tüftelPark Rigi und regionale Firmen gemeinsam, Jugendlichen die Ausbildungsmöglichkeiten in diesem Bereich näher zu bringen.