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Ein Leitfaden für angehende Netzelektriker*innen

Ein Leitfaden für angehende Netzelektriker*innen

Netzelektriker*innen spie­len eine ent­schei­dende Rolle bei der zuver­läs­si­gen Ver­sor­gung mit Ener­gie. Sie sorgen dafür, dass der Strom sicher und effi­zi­ent dort ankommt, wo er benö­tigt wird.

14.06.2024

Unsere Welt wird durch Tech­no­lo­gie ange­trie­ben. Dabei ist die zuver­läs­sige Ener­gie­ver­sor­gung eine abso­lute Not­wen­dig­keit. Aber was macht den Beruf der Netzelektriker*innen so beson­ders und wie kann man ein Teil dieser Bran­che werden? Dieser Bei­trag bietet einen umfas­sen­den Leit­fa­den für alle, die diesen Kar­rie­re­weg in der Ener­gie­bran­che ein­schla­gen möchten.

Warum der Beruf der Netzelektriker*innen so beson­ders ist

Netzelektriker*innen sind unver­zicht­bar, wenn es darum geht, die Ener­gie­ver­sor­gung auf­recht­zu­er­hal­ten und Stö­run­gen zu behe­ben. Ihre Arbeit ist anspruchs­voll und abwechs­lungs­reich. Vom Bau und der Instal­la­tion neuer Anla­gen bis hin zur War­tung bestehen­der Sys­teme – ihre Auf­ga­ben sind viel­fäl­tig und erfor­dern ein hohes Mass an Fach­wis­sen und tech­ni­schem Können.

Der Weg zum/​r Netzelektriker*in

Um Netzelektriker*in zu werden, beginnt man mit einer dualen Aus­bil­dung, die sowohl prak­ti­sche Erfah­run­gen im Betrieb als auch theo­re­ti­sches Wissen in der Berufs­schule ver­mit­telt. Diese Aus­bil­dung dauert in der Regel drei Jahre. Bereits vor der Berufs­wahl kann eine Schnup­per­lehre hilf­reich sein, um erste Ein­drü­cke zu gewin­nen und die eige­nen Fähig­kei­ten zu testen. Beson­ders wich­tig sind tech­ni­sches Inter­esse und eine gute kör­per­li­che Ver­fas­sung, da die Arbeit oft unter schwie­ri­gen Bedin­gun­gen durch­ge­führt werden muss.

Unver­gess­li­che Momente und Herausforderungen

Jede/​r Netzelektriker*in hat Geschich­ten zu erzäh­len. Diese han­deln von täg­li­chen Her­aus­for­de­run­gen und beson­de­ren Erfolgs­mo­men­ten. Ein Bei­spiel hier­für ist die schnelle Behe­bung eines Strom­aus­falls nach einem Unwet­ter. Solche Ereig­nisse zeigen, wie wich­tig diese Arbeit für die Gesell­schaft ist und stel­len auch die Fähig­kei­ten einer/​s Netzelektriker*in auf die Probe. Die Dank­bar­keit der Men­schen, wenn der Strom wieder fliesst, ist oft das grösste Lob für Netzelektriker*innen.

Die gröss­ten Her­aus­for­de­run­gen als Netzelektriker*in sind oft die Arbeit unter extre­men Wet­ter­be­din­gun­gen und die Not­wen­dig­keit, schnell und effi­zi­ent auf unvor­her­seh­bare Situa­tio­nen und Stö­run­gen im Netz zu reagie­ren. Dabei steht die Sicher­heit immer an erster Stelle. Eine stän­dige Wei­ter­bil­dung und Anpas­sung an neue Sicher­heits­stan­dards und Tech­no­lo­gien sind erforderlich.

Zukunfts­aus­sich­ten und erneu­er­ba­rer Energien

Die Ener­gie­bran­che befin­det sich im Wandel. Die Inte­gra­tion erneu­er­ba­rer Ener­gie­quel­len und die Digi­ta­li­sie­rung der Strom­netze brin­gen neue Her­aus­for­de­run­gen und Chan­cen mit sich. Netzelektriker*innen sind hier­bei gefor­dert, sich stän­dig wei­ter­zu­bil­den und an neuen Tech­no­lo­gien zu arbei­ten. Die Ent­wick­lung hin zu einer nach­hal­ti­ge­ren Ener­gie­ver­sor­gung bietet die Mög­lich­keit, aktiv an der Gestal­tung einer umwelt­freund­li­che­ren Zukunft mitzuwirken.

Rat­schläge für ange­hende Netzelektriker:

Um eine Kar­riere als Netzelektriker*in zu star­ten, ist es wich­tig, ein star­kes Fun­da­ment an tech­ni­schem Wissen und prak­ti­schen Fähig­kei­ten auf­zu­bauen. Eine solide Aus­bil­dung ist der Schlüs­sel zum Erfolg. Ebenso uner­läss­lich ist die Bereit­schaft, stän­dig dazu­zu­ler­nen und neue Her­aus­for­de­run­gen zu anzu­neh­men. Hilf­reich sind beruf­li­che Netz­werke und der Aus­tausch mit erfah­re­nen Fachleuten.

Fazit:

Der Beruf des/​der Netzelektriker*in ist mehr als nur ein Job. Es ist eine Beru­fung, die tech­ni­sche Kom­pe­tenz mit dem Wunsch kom­bi­niert, einen wesent­li­chen Bei­trag für die Gesell­schaft zu leis­ten. Dieser Kar­rie­re­weg bietet die Mög­lich­keit, an der Spitze der tech­no­lo­gi­schen Ent­wick­lung zu stehen und aktiv an der Gestal­tung einer nach­hal­ti­gen Zukunft mitzuwirken.

Wir laden alle Inter­es­sier­ten ein, sich mit Fragen oder Kom­men­ta­ren zu melden. Teilen Sie Ihre Gedan­ken mit uns im unten­ste­hen­den For­mu­lar und lassen Sie uns gemein­sam die Dis­kus­sion über diesen span­nen­den und zukunfts­ori­en­tier­ten Berufs­weg weiterführen.

Theo Föhn, Lernender Netzelektriker im 1. Lehrjahr

Als Netzelektriker trage dazu bei, die Energieversorgung sicher, effizient und nachhaltig zu gestalten.

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Häufig gestellte Fragen:

Was macht den Beruf der Netzelektriker*innen besonders?

Netzelektriker*innen sorgen für eine zuver­läs­sige Ener­gie­ver­sor­gung, was in unse­rer moder­nen Welt uner­läss­lich ist. Ihre Arbeit ist abwechs­lungs­reich und anspruchsvoll.

Wie wird man Netzelektriker*in?

Man beginnt mit einer drei­jäh­ri­gen dualen Aus­bil­dung, die prak­ti­sche Erfah­run­gen im Betrieb und theo­re­ti­sches Wissen in der Berufs­schule vermittelt.

Welche Herausforderungen gibt es im Beruf der Netzelektriker*innen?

Zu den gröss­ten Her­aus­for­de­run­gen gehö­ren die Arbeit unter extre­men Wet­ter­be­din­gun­gen und die schnelle Reak­tion auf unvor­her­seh­bare Stö­run­gen im Netz.

Welche Zukunftsaussichten haben Netzelektriker*innen?

Mit der zuneh­men­den Inte­gra­tion erneu­er­ba­rer Ener­gien und der Digi­ta­li­sie­rung der Strom­netze bieten sich neue Chan­cen und Herausforderungen.

Warum ist die Arbeit von Netzelektriker*innen so wichtig?

Netz­elek­tri­ke­rin­nen gewähr­leis­ten, dass Haus­halte und Unter­neh­men jeder­zeit mit Ener­gie ver­sorgt sind, was für das Funk­tio­nie­ren der moder­nen Gesell­schaft essen­zi­ell ist.

Wie kann ich mich auf eine Karriere als Netzelektriker*in vorbereiten?

Eine solide Aus­bil­dung und das Sam­meln prak­ti­scher Erfah­run­gen sind der Schlüs­sel. Zudem ist es wich­tig, tech­ni­sches Inter­esse und eine gute kör­per­li­che Ver­fas­sung mitzubringen.